Millionen Deutsche gehen regelmäßig Nordic Walking. Kein Wunder, denn es lockert und kräftigt die Arm- und Schultermuskulatur, wodurch es einen Ausgleich zum sitzlastigen Alltag schafft. Für viele ist es auch eine willkommene Abwechslung zum Fitnessstudio. Doch was bringt es wirklich?
Nordic Walking beansprucht fast 90% der Körpermuskulatur, denn es involviert nicht nur Beine und Arme sondern auch Schultern und Bauch. Schon bei niedrigem Geh-Tempo erhöht sich die Pulsfrequenz und der Energieumsatz. Dadurch steigert es die aerobe Fitness. Einer am Cooper Institut in Dallas, USA durchgeführten Studie zufolge werden beim Nordic Walking zwischen 20% und 46% mehr Kalorien und Sauerstoff verbraucht als beim Gehen ohne Stöcke bei gleicher Geschwindigkeit. Die Herzfrequenz ist ca. 6% höher.
Nordic Walking stellt somit ein optimales Herz-Kreislauf-Training dar, das sich sowohl bei Bluthochdruck als auch erhöhten Cholesterinwerten positiv auswirkt. Im Vergleich zum Laufen werden die Knie-, Hüft- und Sprunggelenke deutlich weniger belastet. Daher ist es auch für Menschen geeignet, die unter Arthrose oder Übergewicht leiden.
Zudem wirkt sich Nordic Walking positiv auf die Psyche aus. Der Hormonhaushalt kommt ins Gleichgewicht und das Immunsystem wird gestärkt. Somit fördert es den Stressabbau und führt zu mehr Ausgeglichenheit.
Wie Sie Ihr Nordic Walking Training richtig steuern und welchen Umfang es haben sollte, damit Sie Ihre Ziele erreichen, erfahren Sie hier.
Verwandte Artikel:
