Beim Kauf eines neuen Fahrrades hat man die Qual der Wahl. Sollte man ein Fahrrad lieber im Supermarkt, im Versandhaus, im Internetshop oder im Fachladen um die Ecke kaufen? Von der Stange oder nach Maß… also was tun?
Deshalb stellt sich hier die Frage: Wo und wie Sie fahren wollen, damit Sie die richtige Entscheidung treffen können. Dazu sollten Größe, Gewicht und Ihre Proportionen noch eine entscheidende Rolle für den Kauf spielen.
Stiftung Warentest gibt Ihnen ein paar Tipps zum Thema Fahrradkauf, ich habe diese für Sie hier zusammen getragen. Wenn Sie den kompletten Bericht lesen möchten, können Sie dies unter dem angegebenen Link tun.
Hier führe ich die gängigsten Fahrrad-Typen auf:
Das Cityrad
Das Allround-Rad und wohl eines der beliebtesten Räder, vor allem bei Frauen und der „Generation 50 Plus“. Es werden jährlich über eine Million davon verkauft. Dicke Reifen, die in der Stadt bei jedem Wetter Sicherheit beim Fahren bieten, eine entspannte Sitzposition für Jung und Alt, Schutzbleche, ein Gepäckträger, um den Einkauf transportieren zu können… machen dieses Rad so enorm attraktiv für die breite Masse. Selbst für den Wochenendausflug sind die meisten tauglich, da sie über eine angenehme Federung verfügen. Im Test konnten allerdings nicht alle Cityräder glänzen – einige gingen beim Härtetest zu Bruch!
Das Trekkingrad
Es fährt sich im leichten Gelände und vor allem auf der Straße sehr gut. Sein Rahmen ist eher schlank und durch die schmaleren Reifen schneller unterwegs als ein Cityrad oder ein Mountainbike. Für schweres Gelände ist es nicht geeignet, da Ausrutschgefahr besteht. Allerdings mit hochwertiger, passender Schaltung sind auch Berge kein Hindernis.
Das Mountainbike
Es eignet sich vor allem für Gelände-, Wald- und Berg-Fahrten, wird aber sehr vielseitig, eben auch gerne im Stadtbereich eingesetzt. Die Bremsen müssen sehr leistungsstark sein. Es gibt die „Hardtails“ – hier ist das Vorderrad gefedert und bei „Fullys“ das Vorder- und Hinterrad. Im Test haben aber leider nicht alle Mountainbikes gut abgeschnitten.
Allgemeine Regeln zum Fahrradkauf
Das Rad muss zu Ihnen passen. Wählen Sie die richtige Rahmengröße aus. Das obere Rohr sollte so niedrig sein, dass Sie es nicht berühren. Beim Fahren dürfen Ihre Beine natürlich nicht an die Lenkstange stoßen. Die Sitzposition ist je nach Geschmack, komfortabler und rückenfreundlicher ist auf alle Fälle eine aufrechte Sitzposition. Am besten fragen Sie Ihren Fahrradhändler nach einem Vorführrad, vielleicht können Sie es sogar für ein Wochenende leihen und somit ausgiebig testen. Damit hat sich auch die Frage erübrigt, wo Sie Ihr Fahrrad kaufen sollen… beim Fahrradhändler haben Sie auf alle Fälle viele Vorteile, Reparatur, Service, Beratung und Sie können evtl. ein Rad zum Probefahren leihen.
Verwandte Themen:
E-Biken in Tirol: Entspannt radfahren und die Landschaft genießen
