4.10.2011

Ringen – hier sind nicht nur Muskeln gefragt

Ringen hatte seine Anfänge schon vor Tausenden von Jahren. In der Antike traten unbekleidete Männer im Kampf gegeneinander an. Seit 1896 ist Ringen sogar olympisch und wird dort mit sportlichem Elan gekonnt in Szene gesetzt.

Wer sich mit dem Ringen beschäftigt, weiß, dass dies eine besonders körperbetonte Sportart ist. Beim Ringen wird mit ganzem Körpereinsatz versucht, den Gegner innerhalb einer gewissen Zeit und Rundenanzahl zu Fall und auf den Boden zu bringen. Auch für Frauen ist dieser Sport ausübbar. Seit 2004 treten auch Frauen bei den Olympischen Spielen an.

Unterschieden wird hier in zwei Varianten. Zum einen gibt es den Freistil und zum anderen den römisch-griechischen Stil. Der größte Unterschied ist hier, dass beim Freistil der komplette Körper angegriffen werden darf, während beim römisch-griechischen Stil nur der Oberkörper beim Kampf kontaktiert werden darf.

Das Freistilringen ist bei den Fans beliebt, da die Kämpfe spektakulärer sind. Selbstverständlich treten die Ringer in unterschiedlichen Klassen gegeneinander an, die sich nach Gewicht einteilen. Wie bei anderen Sportarten auch gibt es beim Ringen verschiedene Techniken, um den Gegner zu Boden zu bringen. Erlaubt sind Würfe und Hebeltechniken sowie das sogenannte Schleudern. Regelwidrig sind Tritte oder Schläge.

Ringen kann sowohl einzeln als auch im Team betrieben werden. Hier treten meist jeweils zwei Ringer pro Mannschaft gegeneinander an.

Im Training werden diverse Griffe eingeübt, die das Gegenüber möglichst schnell zu einem Niedergang Richtung Bodenmatte bewegen sollen. Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer sowie das Innehaben der Regeln sind bei dieser Kampfsportart unbedingt notwendig.

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